//Kolumne: Zahlensalat

Kolumne: Zahlensalat

Sport und Statistik gehören untrennbar zusammen. Es gibt einfach unfassbar viele Daten, die erhoben werden können, mögen sie auch manchmal auf den ersten Blick nicht ganz sinnvoll erscheinen.

Auch beim Laufsport kann schnell ein großer Datensatz entstehen. Eine Mitstreiterin in meiner Laufgruppe hat eine Pulsuhr, die so ziemlich alles misst: Dauer und Distanz des Laufes, durchschnittliche, maximale und minimale Herzfrequenz, verbrannte Kalorien, Herzschlag pro Minute, durchschnittliches Lauftempo, zurückgelegte Höhenmeter und so weiter und so weiter.
Zum Glück gibt es Anwendungen, die den Zahlensalat auflösen und übersichtlich darstellen. Nach jedem Lauf schickt sie ihre persönlichen Resultate rum. Da wir das gleiche Tempo, die gleiche Strecke laufen, sind einige dieser Zahlen auch für mich interessant.

Wir sind zwar keine Profis, die dann eine genaue Analyse betreiben. Sich aber mit dem absolvierten Lauf noch mal ein paar Minuten auseinanderzusetzen, zu sehen wo es womöglich Probleme gab, kann sehr nützlich sein. Und außerdem sieht man die zurückgelegte Strecke auf der Karte. Dann wird einem manchmal erst richtig bewusst, was man geleistet hat. Aus dem Zahlensalat erwächst Stolz – und die Motivation für kommende Läufe.

Tageblatt-Mitarbeiter Filip Donth ist eigentlich Handballer und hat bislang wenig Erfahrungen mit dem Laufen über längere Distanzen gesammelt. Bei „Lauf geht’s“ möchte der 18-Jährige ein neues Verhältnis zum Laufsport entwickeln. An dieser Stelle berichtet er wöchentlich von seinen Erfahrungen.

2019-06-25T12:38:45+00:00